Neues IGF-Vorhaben 16196N "Entwicklung einer Methode zur Untersuchung des korrosionsbedingten Wasserstoffgefährdungspotenzials von modernen Korrosionsschutzsystemen auf Zinkbasis bei hochfesten Bauteilen aus Stahl " am 01.09.2009 gestartet
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Durch offene Fragen zu überzugsspezifischen Wechselwirkungen im Schädigungsprozess und das Fehlen einer Untersuchungsmethode zur Abschätzung des Gefährdungspotenzials unterschiedlich beschichteter hochfester Vergütungsstähle gegen eine wasserstoffinduzierte Spannungsrisskorrosion, stehen der Anwendung neuerer Zink-Basisbeschichtungen und somit moderner Cr(VI)-freier Beschichtungen Unsicherheiten gegenüber. Ziel des Vorhabens ist daher die Untersuchung der maßgeblichen Wechselwirkungen von verschiedenen Überzugssystemen mit dem Grundwerkstoff und deren Einfluss auf das korrosionsbedingte Wasserstoffgefährdungspotenzial. Die gewonnenen Erkenntnisse ermöglichen mittelfristig die Weiterentwicklung der Untersuchungs- zu einer Prüfmethode. Hierdurch wird den Schraubenherstellern, Beschichtern und Anwendern ein Werkzeug zur Hand gegeben, Produkte gemäß der Anwendung und geforderter Sicherheit herzustellen bzw. auszuwählen. Es wird erwartet, dass die gewonnenen Ergebnisse den KMU Wettbewerbsvorteile verschaffen. Darüber hinaus profitieren auch andere Hersteller hochfester Bauteile aus Stahl von den erzielten Ergebnissen. Das Vorhaben wird durch den Deutschen Schraubenverband begleitet. Durchführende Forschungsstelle ist das Institut für Werkstoffkunde (IfW) der Technischen Universität Darmstadt. |