Neues IGF-Vorhaben 16498 N "Industrialisierung und Synchronisierung von Fertigungsprozessen im Werkzeugbau der Massivumformbranche" zum 01.04.2010 bewilligt

Das Forschungsvorhaben beabsichtigt die Entwicklung einer Synchronisierung der Produktionsprozesse im Werkzeugbau der Massivumformbranche. Ziele sind die Steigerung der Effizienz und die nachhaltige Senkung der Durchlaufzeiten, so dass die zumeist kleinen und mittelständischen Werkzeugbaubetriebe im Hochlohnland Deutschland sich über den strategischen Erfolgsfaktor Zeit gegenüber Konkurrenten im globalen Wettbewerb differenzieren können. Die Methodik im Vorhaben beabsichtigt die Erzeugung eines getakteten Fertigungsflusses im Werkzeugbau der Massivumformbranche. 

Die Synchronisierung von Produktionsprozessen gewinnt zunehmend an Bedeutung, da diese im Gegensatz zu anderen Konzepten, Strategien oder technologischen Entwicklungen den Vorteil eines dauerhaften Wettbewerbvorteils verspricht. Das Ziel der Forschungsaktivitäten besteht darin, die Wettbewerbsposition von eigenständigen Werkzeugbaubetrieben und internen Werkzeugbauabteilungen nachhaltig zu stärken. Die Untersuchungen vorheriger Forschungsaktivitäten haben gezeigt, dass bei der Durchlaufzeit Einsparungen von über 50% realisierbar sind. So kann der Werkzeugbau seine Termintreue maßgeblich steigern. Dadurch kann aber auch die Flexibilität, die insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen häufig auszeichnet, besser genutzt werden.