Neues IGF-Vorhaben 16707 N "Messtechnische und simulative Quantifizierung des Werkzeugverhaltens in der Massivumformung" am 01.12.2010 gestartet
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Ziel des Forschungsvorhabens ist die Verkürzung des zeitaufwändigen, experimentell geprägten Optimierungsprozesses von Massivumformwerkzeugen. Im ersten Schwerpunkt wird ein industriell einsatzfähiges Konzept zur messtechnischen Erfassung prozessbedingter Verlagerungen an Umformmaschinen und Werkzeugsystemen der Massivumformung entwickelt. Es erlaubt, bei Erfassung der Werkzeug- und Maschinenbelastungen, eine Kennwertermittlung zum Abgleich von Simulationsmodellen. Diese werden im zweiten Forschungsschwerpunkt für die Werkzeugsysteme entwickelt und, neben bereits vorhandenen Maschinenmodellen, in eine gekoppelte Maschine-Werkzeug-Prozess-Simulation eingebunden. Die entwickelte Simulationsmethodik ermöglicht eine ganzheitliche simulationstechnische Abbildung von Massivumformprozessen unter Berücksichtigung der Wechselwirkungen zwischen Prozess, Maschine und Werkzeugsystem. Durch Anbindung an kommerzielle Umformsimulationssysteme wird so die Vorhersage maschinen- und werkzeugsystembedingter Maß- und Formfehler der Werkstücke möglich. Das Vorhaben wird durch den Industrieverband Massivumformung e. V. begleitet. Durchführende Forschungsstelle ist das Werkzeugmaschinenlabor der RWTH Aachen, Lehrstuhl für Werkzeugmaschinen. |