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Ziel des Projektes ist die Entwicklung von Schmiedestählen mit TRIP-Effekt, die sich gegenüber konventionellen Schmiedestählen und ADI-Werkstoffen durch verbessertes Verhalten bei Crash- und variabler Betriebsbeanspruchung auszeichnen und somit prädestiniert für den Einsatz im Automobilbereich sind. Dies führt zu einer Verbesserung des Leichtbaupotenzials und verhilft den Schmiedestählen zu einem Wettbewerbsvorteil gegenüber den neuen und Aluminiumstrukturen.
Der Nutzen dieses Forschungsvorhabens ist branchenübergreifend im Bereich des Kraftfahrzeugbaus, der Schmiedeindustrie, der Stahlherstellung bis hin zu den CAE-Dienstleistern zu sehen. Von den Ergebnissen profitieren alle
Interessierten, vor allem aber die kleinen und mittelständischen Unternehmen, da in Deutschland und Europa die Branche der Massivumformung mit einem Anteil von ca. 80 % stark mittelständig geprägt ist. Schmiedestähle stehen in einem engen Konkurrenzkampf mit Guss- und Aluminiumwerkstoffen, wobei eine fortschreitende Bauteilsubstitution durch diese Werkstoffe die Marktanteile der Schmiedewerkstoffe schwächt. Durch den Einsatz von TRIP-Stählen für
massivumgeformte Bauteile könnten die KMUs ihre internationale Marktposition verbessern, neue Märkte erschließen und ziehen damit den Hauptnutzen aus diesem Projekt.
Da die Forschungsziele nur in enger Kooperation von Stahlherstellern und Schmiedebetrieben zu erreichen sind, haben sich Industriebetriebe und Forschungsinstitute aus den beiden Fachrichtungen in einem projektbegleitenden Ausschuss zusammen gefunden. Über die ohnehin bestehenden Verpflichtungen hinaus (pbA, Berichte, Veröffentlichungen) werden die Forschungsstellen bei der Durchführung des Vorhabens durch die beteiligten Partnerfirmen und die Verbände IMU und FOSTA bei der Verbreitung der Ergebnisse unterstützt.
Das
Vorhaben wird durch den Industrieverband Massivumformung in Kooperation mit der
Forschungsvereinigung Stahlanwendung begleitet.
Durchführende Forschungsstellen sind das Institut für Eisenhüttenkunde der
RWTH Aachen sowie das Fachgebiet Systemzuverlässigkeit und
Maschinenakustik der
Technischen Universität Darmstadt.
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