Neues IGF-Vorhaben 16940 N "Lagegenauigkeit von Verzahnungen an hohlen Wellen" zum 01.08.2011 gestartet 

Das Ziel des Forschungsvorhabens stellt im Kern eine Verbesserung der wirtschaftlichen Herstellung hohler Wellen dar. Die Verbesserung der Lagegenauigkeit der rohrförmigen Halbzeuge (aktuelle Koaxialitätsabweichungen zwischen 0,02 und 0,05 mm) soll auf zwei Arten erfolgen. Zum einen wird ein optimiertes Werkzeugführungskonzept entwickelt, welches beim Napf-Rückwärts-Fließpressen zu einer geringeren Lageabweichung führt. Zum anderen soll durch den Einsatz von unrunden Stempelquerschnitten eine Korrektur von Abweichungen in der nachfolgenden Umformstufe (Abstrecken oder Hohl-Vorwärts-Fließpressen) ermöglicht werden. Im zweiten Abschnitt des Projektes erfolgt dann die Untersuchung zur Herstellung der verzahnten hohlen Welle durch eine Verfahrenskombination aus Hohl-Vorwärts- und Hohl-Rückwärts-Fließpressen mit der besonderen Betrachtung der Führung der beiden Werkzeughälften.
Durch die geplanten Forschungsergebnisse wird kleinen und mittelständischen Unternehmen die Möglichkeit geboten, Zerspanungsprozesse bei der Halbzeugherstellung und zur Herstellung der hohlen Wellen einzusparen. 

Das Vorhaben wird durch die German Cold Forging Group begleitet. Durchführende Forschungsstelle ist das Institut für Umformtechnik IfU der Universität Stuttgart.